Letzte Aktualisierung: 2017-10-08

Brandheiß am 01.07.2017

Die Schunterfunken waren mit beim Stadtjugendfeuerwehrzeltlager in Bremen

In diesem Jahr nahmen neun Kinder und fünf Betreuer der Kinderfeuerwehr "Schunterfunken" Heiligendorf am Zeltlager der Wolfsburger Stadtjugendfeuerwehr in Bremen teil. Am Mittwoch, 28. Juni 2017, reisten wir, zusammen mit den Kameraden der Kinderfeuerwehr aus Wendschott, mit dem Zug nach Bremen und dort per Straßenbahn und Bus dann weiter zum Campingplatz - das war schon mal spannend! Dort angekommen, richteten wir uns in dem von unserer Jugendfeuerwehr freundlicherweise bereits aufgebauten Zelt häuslich ein. Nach dem extra für uns Kinderfeuerwehren servierten Mittagsbrot (die Jugendfeuerwehren waren ja schon ein paar Tage hier und hatten schon normalen Lageralltag, also Essen um zwölf), überlegten wir dann, was wir bei dem regnerischen Wetter machen sollten.

 

 

So wurde erst mal im Zelt geturnt und getobt, später spielten wir im Essenzelt Gesellschaftsspiele. Als dann später der Regen aufhörte, konnten wir auch noch draußen das Lager erkunden, Ballspiele spielen und die Kameraden der Jugendfeuerwehren ärgern.

Nach der ersten aufregenden Nacht (mit auch ein paar Heimweh-Schüben) war am nächsten Morgen das Wetter wie ausgewechselt - strahlender Sonnenschein. Also alle Pläne umgeworfen und ab zum See! Zuerst genossen wir das schöne Wetter mit Matschen am Strand und Schwimmen im See. Später nahmen wir dann - wieder zusammen mit der KF Wendschott - außer Konkurrenz am Floßbauwettbewerb der JFs teil. Aus 200er KG-Rohren, Brettern und Seilen bauten wir das Floß und stachen dann damit in See. Es galt, einen an einem Zaun im See befestigten Luftballon platzen zu lassen. Wir hatten viel Spaß dabei!

Am frühen Abend dann erreichte uns der im Wetterbericht angekündigte Starkregen. Während die Jugendfeuerwehren zusammen mit den Aktiven Eimerketten bildeten, um zwei der Zelte vor dem Absaufen zu retten, verbrachten wir diesen Teil des Tages im Aufenthaltsraum des Campingplatzes wieder mit Gesellschaftsspielen und der Vorbereitung auf den Lagerabend am Freitag. Nachdem das Wetter sich wieder beruhigt hatte, waren wir wieder viel im Lager unterwegs und bändelten mit den Jugendfeuerwehrkameraden an.

Für den Freitag war für uns Schwarzlicht Minigolf gebucht. Mit dem Linienbus fuhren wir zum Hafenviertel, um dann im schummrigen Schwarzlicht die bunt glitzernden Bahnen zu bespielen. Obwohl wir teils mehr, teils weniger erfolgreich waren, war es doch ein schöner Nachmittag! Vor allem, weil es anschließend Crepes oder Flush-Eis gab! Einige Kameradinnen haben das Flush-Eis mit einer blauen Zunge bezahlt!

Am Abend war dann der Lagerabend angesagt. Jede Feuerwehr sollte einen Beitrag bringen. Wir waren die ersten und hatten uns entschieden, den Jugendfeuerwehren mal zu zeigen, wie wir ein Feuer löschen würden. Wir versuchten es mit Luftschlangen - vergeblich. Wir probierten es mit Konfetti - auch kein Erfolg. Auch mit Seifenblasen konnten wir das Feuer nicht löschen :-(. Danach spritzen wir Wasser aus Wasserpistolen, doch auch das war nicht von Erfolg gekrönt. Aber dann kamen wir auf die Idee, den Inhalt einer Flasche Wasser über das Feuer zu schütten und siehe da: das Feuer war aus :-))).

Nachdem auch die Jugendfeuerwehren ihre Beiträge vorgetragen hatten und die Sieger des Lagerwettbewerbs gekürt worden waren, begann die lautstarke Zeltdisco, bei der auch wir Kinder ausgiebig mitfeierten. Doch auch an diesem Abend kam der Moment, dass es hieß: ab in die Kojen!

Am Samstag dann hieß es, alles zusammenzupacken, die Zelte abzubauen und anschließend die Rückfahrt mit Bus, Straßenbahn und Zug anzutreten. Nach einer lustigen Fahrt, bei der wir noch mal richtig aufdrehten, freuten wir uns dann schließlich, am Bahnhof in Fallersleben unsere Eltern (und Geschwister) wieder in die Arme schließen zu dürfen.

 

Foto: Holger Demann

 

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